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LETZTE INSTANZ - Liebe im Krieg

LETZTE INSTANZ - Liebe im Krieg

Veröffentlichung: 12.08.2016
Stil: Alternative Rock
Label: AFM Records
Website: Link
Facebook: Link

In den ganzen 20 Jahren, die sie sich schon im Business tummeln, hat die LETZTE INSTANZ immer mehr Fans hinter sich scharen können. Obwohl man mit der Zeit den alten experimentellen Crossoversound, auch Brachialromantik genannt, in melancholischen Folkrock veränderte hielten die Fans ihnen doch die Treue. Nach einer Trilogie folgte vor 2 Jahren das letzte Album "Im Auge des Sturms", welches auch wieder sehr melancholisch, rockig ausfiel. Ich bin jetzt wirklich gespannt was uns das 11. Studioalbum "Liebe im Krieg" zu bieten hat.
Das Album startet sehr verheißungsvoll mit dem Titeltrack "Liebe im Krieg", einem sehr eingängigen Song der sofort ins Ohr geht. Die rockigen Refrains laden sofort zum Mitsingen ein. Wie wandlungsfähig die Stimme sein kann, kann man schon beim nächsten Song "Tränen aus Stein" feststellen. Bei diesem rockigen Song pass er seine Stimme total zur Musik ab. Auch die Streicher in diesem Song wurden perfekt in Szene gesetzt. Toller Song! Für mich ein weiteres auf dem Album ist der Song "Steh auf!" das rockige Lied besitzt seine Highlights in den Refrains und den treibenden Gitarren. Auch von Text her ist der Song ein wahrer Hinhörer, denn an dieser positiven Energie sollte man sich ein Beispiel nehmen. Mit "Tageslicht" folgt dann eine regelrechte Powerballade, die unter die Hat geht. Vor allem Hollys Gesang macht das Gänsehautfeeling perfekt. Schon seit letztem Jahr ist "Wir sind eins" den Fans bekannt, denn es wurde bei den letztjährigen "Eisheiligen Nächten" uraufgeführt. Der popige Song geht sofort ins Ohr und vor allem zu Herz. Beim nächsten Song mach ich mir ein paar Gedanken, denn zu Anfang des Albums waren noch rockige und vor allem mitreißende Sounds zu bewundern, aber bei "Reise" verspüre ich nur Langeweile. Das ein wenig an den Grafen erinnernde Lied ist mir einfach zu schnulzig.
Die zweite Hälfte des Albums startet mit der wunderschönen Ballade "Weiß wie der Schnee", einem Song mit einem hohen Hit-Potential. Für mich wird es nun aber langsam mal wieder Zeit ein wenig mehr Tempo in die Songs zu bringen und mein Flehen wurde mit dem nächsten Lied "Das Gerücht" erfüllt. Genau das ist doch das was die Band in den vergangenen Jahren ausgemacht hat, Spiel mit den Stilistiken und ich hoffe nun das es nun bis zum Ende genauso flott zugeht. Ein wenig wird aber bei "Blutmond" zurückgeschraubt und bis auf einige interessante Streicherelementen klingt der leicht rockige Song doch ziemlich popig, obwohl er zwischendurch mal Fahrt aufnimmt. Mit "Unsere Tage" folgt dann ein weiterer Song im Midtempo, der mich auch nicht so vom Hocker reißt, schade. Bei "Ich werde vor dir untergehen" handelt es wieder um eine Ballade und langsam dümpeln die Songs so vor sich hin. Mal sehen was uns beim letzten Song "Weite Welt" erwartet. Leider bekommt die LETZTE INSTANZ auch mit diesem balladesken Song nicht mehr die Kurve. Schade, denn ich war immer ein großer Fan ihrer innovativen Ideen in puncto Sound. Vielleicht war es auch ein Fehler Markus Schlichtherle der Produzent von Popgranaten wie JULI oder POLARKREIS 18 ins Boot zu nehmen.
"Liebe im Krieg" ist kein schlechtes Album, denn es ist qualitativ vom Songwriting hochwertig. Wenn man aber die LETZTE INSTANZ schon seit ihrer ersten Scheibe "Brachialromatik" kennt, vermisst man wirklich diese innovativen Phasen, welche die Band groß gemacht hat. Trotz allem ist es eine Annäherung an frühere Zeiten, denn die Songs sind teilweise doch etwas ausgereifter als beim letzten Album. Hoffen wir das sie es in Zukunft schaffen diesen Level wieder zu erreichen.
HIER noch ein Video zu "Weiß wie der Schnee" und ein weiteres VIDEO zu "Wir sind Eins".

Tracklist:
01.Liebe im Krieg
02.Tränen aus Stein
03.Steh auf!
04.Tageslicht
05.Wir sind Eins
06.Reise
07.Weiß wie der Schnee
08.Das Gerücht
09.Blutmond
10.Unsere Tage
11.Ich werde vor dir untergehen
12.Weite Welt

Line-up:
Holly – Gesang
Bernie – Gitarre
Micha – Bass
Andy – Schlagzeug
M. Stolz – Geige
Benni Cellini – Cello

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